Galerie im Gartenhof - Christel Gnirss

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Bernd Fischer
Geschirr, 2000 Bernd Fischer
Biberacher Str. 19
D-88448 Attenweiler
Tel. 07357/2438


Lebenslauf:

1956geboren
1979-85Kunststudium in Kassel, Keramik bei Prof. Ralf Busz
1986-98Keramikatelier in Bremen
seit 1986Einzel- und Gruppenausstellung in Deutschland, Frankreich, Niederlande, Schweiz
seit 1998Keramikatelier in Attenweiler, Oberschwaben



Einzelausstellungen (in Auswahl):

1988Forum der Volkshochschule Leverkusen
Art du Feu, Ulm
Galerie Lecerf, Paris
1990Forum Clemenswerth, Sögel
Städt. Galerie "Le Moulin", Meziere-en-Brenne, Frankreich
Eglise St. Cyran, Le Blanc, Frankreich
Galerie Anderwereld, Groningen, Niederlande
1991Städtische Galerie Laupheim
Charlotte Hennig, Darmstadt
1991-92Öffentlicher Auftrag der Stadt Bremen: 3 großformatige Wandbilder zu einem Text von Elias Canetti für die Räume der Stadtbibliothek Bremen-Huchting
1992Galerie Renate Aengenendt, Darmstadt
1993Kunst & Keramik, Deventer, Niederlande
1994Bekanntmachungen Klaus Schultze, Überlingen
1996Galerie Böwig, Hannover
1996Hauptpreis im Wettbewerb "Zeitgenössische Keramik" in Offenburg
1997Kunstverein Uenzen
Galerie Holstein, Bremen
1999Galerie Bürkner im Keramion, Frechen
2000Galerie Holstein, Bremen



Bernd Fischer zu seinen Arbeiten:

"Mein Material ist Porzellan, Eigenmischung, auf der Scheibe gedreht läßt es sich wunderbar ziehen und verformen; später dann wird's bemalt. Oder: Ich drehe zwei bis drei Rohteile, die kann ich naß montieren und ausdrehen, das gibt die Bodenvasen, die im Volumen so schön von unten nach oben ansteigen. Oder: Ich montiere aus Platten, weniger schweißtreibend, als das Drehen, eine Arbeit, bei der ich mir am Tisch die Beine in den Bauch stehe, die aber sehr viel spielerischer ist, als das Drehen.

Meine Gefäße sollen hell sein, sie sollen leicht sein (auch wenn sie oft ziemlich schwer sind), sie sollen lebendig sein und ihr Volumen zeigen, sich öffnen und außen rauh und porös sein. Ich mag Glasuren sehr, wenn sie schön sind, aber nicht auf meinen Arbeiten.

Ein Gefäß hat ja immer etwas figürliches, ein verformtes Gefäß aber noch mehr und ein Gefäß mit Schnabel und Henkel ist dann schon fast eine Persönlichkeit.

Und die Malerei? Im Moment ist sie rein gestisch und auf die Form bezogen, ordnet sich unter und hat doch etwas, was die Form nicht haben kann, ist flüchtig und voller Zufälle und hebt sich ab von den Notwendigkeiten, die eine keramische Form umgeben."


Gefäss, 2000, Höhe 48 cm


Bibliographie:

Meier, Claudia: Auf zwei Beinen stehen, die Arme ausbreitend. Zu den Gefäßen von Bernd Fischer.
In: Keramik Magazin 20(1998), Nr. 4, Aug./Sept., S. 6-8




© 1999 Christel Gnirss
gnirss@galerie-im-gartenhof.de