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Lebenslauf:
| Geb. 1970 |
in Parchim, Mecklenburg, aufgewachsen in Schwerin |
| 1986-88 | Lehre in der Apotheke |
| 1990 | Erwachsenenqualifizierung Töpfergeselle |
| 1992-94 | Töpfermeisterin |
| 1994-97 | Arbeit in einer Klinik für Sucht und Psychosomatik als Ergotherapeutin (Tonwerkstatt) |
| 1997-98 | Auslandsaufenthalt dazwischen Arbeit in verschiedenen Werkstätten (Birke Kästner, Hanno Leischke, Johannes Makolies, Mecklenburger Vögel) |
| seit Okt. '99 | freiberuflich |
| seit 2002 | Aufbau einer Werkstatt in Mecklenburg, in Lenzen bei Sternberg |
| 2003 u. 2005 | Geburten meiner Kinder Hanna und Wilma |
Arbeitsweise:
"Das Porzellan verarbeite ich auf der Töpferscheibe, es wird alles gedreht. Vorher muss ich es walken, ansonsten ist diese gummiartige Masse kaum zu beherrschen.
Ich drehe einfache Gefäße mit klaren Formen, kleine schmale Vasen, Becher, Teller und Schalen, hohe gerade Gefäße mehrteilig.
Am folgenden Tag werden sie verputzt und mit dem Namensstempel versehen. Die Teller drehe ich auf Gipsplatten und lasse sie abtrocknen, da das Abschneiden mit dem Draht die Form verändert. Die Schalen versehe ich mit einem Fuß, den ich mit einem dicken Wulst von unten randrehe, beinahe quetsche. Dies führt zu schönen Bewegungen in der Form, die wiederum die Leichtigkeit der hochbeinig schwebenden Schalen unterstützt. Alle Gefäße werden geschrüht. Das muss sein, weil das Wasser der Glasur den Körper sonst aufweichen würde.
Danach werden sie, z.T. zart bemalt mit Farbkörpern, glasiert und zusammen mit den Töpfen von Hanno Leischke in den Holzofen gestellt. Hin und wieder erfahren einige Teile
Kapselreduktionen im Schrühbrand. Derartige
Schmauchspuren hinterlassen dann im Holzbrand korallenartige Oberflächen. Gebrannt wird in einem 3m³ Ofen, bis 1300°C, bei der höchsten Temperatur wird etwas gesalzen.
Ich verwende französisches Porzellan von der Fa. Solargil. Glasiert wird mit transparenten Feldspatglasuren,
manchmal auch mit Ascheglasuren."
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