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Lebenslauf:
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1968 | in Wien geboren |
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1987 | erster Kontakt mit Keramik: Bau der ersten Brennöfen, Erfahrungen mit selbstgegrabenen Tonen |
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1988 | Beginn des Keramikstudiums an der HfG Linz bei Prof. Günther Praschak; 1996 Diplom an der HfG Linz mit Auszeichnung |
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1989-94 | Beschäftigung mit Lehmarchitektur; Herstellung von bis zu 4m hohen Modellen und Skulpturen |
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1990-96 | Systematisches Sammeln und Experimentieren mit etwa 250 Tonproben aus Österreich und von Reisen im Ausland |
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1990-94 | Organisation der "Lehmspuren Symposien", Pulkau, NÖ |
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1993, 1996 | Einladung zu internationalen Symposien in Siklos, Ungarn und Saalfeld, BRD |
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seit 1992 | verschiedene Aufenthalte in Fabriken zur Realisierung größerer Projekte und Studienaustauschprogramme mit verschiedenen Hochschulen Leiter mehrer Kurse und Lehrgänge bei privaten und öffentlichen Institutionen |
Preise:
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1996 | Preis am Töpfermarkt Gmunden "Tea for Two" |
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1998 | Nominierung zum Keramikpreis Salzburg |
Ausstellungen:
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1999 | Wien, Galerie für Zeitgenössische Keramik Smolik |
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seit 1990 | Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in Wien, Linz, Frankfurt, Budapest, Sofia, Pecs, Halle, Hamburg, Darmstadt, Graz u.a.
Arbeiten in privaten und öffentlichen Sammlungen
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verheiratet mit Christina Kunze, 2 reizende Töchter
Martin Kunze zu seiner Arbeitsweise:
Selbstgegrabene Tone werden aufbereitet und gedreht bzw. montiert. Natürliche Verunreinigungen werden so weit wie möglich belassen. Holzbrand im oberzügigen Brennofen bei 1300°, Asche- und Salzanflüge.
Der Ton ist ein "Bodenschatz", ihn so zu belassen wie er ist, bedeutet mir viel. Bei der kommerziellen Nutzung ist das nicht möglich, da der Ausschuss zu hoch ist. Aber erst diese Gefäße haben für mich Leben und Seele. Den Ton in eine Form zu bringen ist eine Sache, ihn so zu belassen wie er ist, eine andere.

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