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Lebenslauf:
Blandine Masure, ©Dan Quillet
| Geb. 1964 |
in Montpellier |
| 1985 - 1986 | Studium der Innenarchitektur, École regionale des Beaux-Arts de Tours |
| 1988 | Baccalauréat de l’einseignement du second degré :A3 Série Philosphie-Lettres, Option Lettres- Arts, Grenoble |
| 1988 - 1992 | Studium an der « Accademia della Arti et Disegno, Firenze » und « Accademia di Belle Arti di Bologna, Classe di Scultura », 1992 Diplom |
| 1996 - 1998 | Joetsu University of Education, Section Artistic, Option Ceramic, Japan mit Stipendium des Japanischen Erziehungsministeriums, 2000 Master |
| 2003 | Higher National Certificate in Art and Design, Ceramics, Wandsworth College, London, GB |
| 2003 - 2004 | weitere keramische Ausbildung mit Diplom "Maison de la Terre de Dieulefit", Drôme, Frankreich; außerdem Diplom der östlichen Kalligraphie "Association Inchiostro Volante", Italien, Außenstelle der "Japan Educational Calligraphy", Tokyo |
| von 2002 - 2004 | eigenes Atelier in Japan |
| seit 2005 | in Paris |
Verschiedene Einzelausstellungen und Teilnahme an keramischen, bildhauerischen und kalligraphischen Ausstellungen in Frankreich, Japan und Italien.
Blandine Masure zu ihrer Arbeitsweise:
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"Zurzeit arbeite ich mit einfachen Formen aus Steinzeug, meist Schalen unterschiedlicher Größe und Form. Deren Funktion interessiert mich nicht so sehr, sie sind meine adäquaten "Bild-Träger". Ich forme sie aus Platten in Gipsmodeln, in lederhartem Zustand werden sie erneut bearbeitet, um eventuell ihre Stärke zu mindern und die Ränder zu gestalten.
Plat 10, ©Dan Quillet
So wie ein Maler seine Leinwand grundiert, überziehe ich meine Schalen mit einer Fayence/Porzellanengobe. Es ist diese verheißungsvolle weiße Fläche, die mich herausfordert und auf der ich mich immer von Neuem auf die Suche nach der künstlerischen Gestaltung begebe. Sie birgt - wie das weiße Blatt für den Zeichner oder Schriftsteller - noch alle Möglichkeiten des Gelingens oder des Scheiterns. Ich beginne den Dekor zu arbeiten, abstrakt oder figurativ, mit den verschiedensten Mitteln, z.B. dem zeichnerischen oder gestischen Ausdruck des Pinsels, ähnlich der östlichen Kalligraphie. Manchmal durch Reliefs oder gestichelte Muster, es gibt Schalen bei denen ich die Ränder loche, um nach dem Brand zusätzliche Möglichkeiten einer textilen Gestaltung zu haben. Oxyde oder Industriefarben bestimmen ihren graphischen oder farbigen Charakter. Gebrannt werden sie bei ca. 1010°.
Plat 7, ©Dan Quillet
Meine Schalen sind unterschiedlich groß, sie können einen Durchmesser von 40 oder auch 70cm haben, auch die Höhe variiert. Ich persönlich bevorzuge die großen Formate, sie fordern mich wirklich heraus und lassen mir größere gestische Freiheit und großzügigere graphische Gestaltungsmöglichkeiten."
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