|
Lebenslauf:
| Geb. 1956 |
in Jena |
| 1975 - 1980 | Studium an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein, Halle, bei Getraud Möhwald und Martin Wetzel, Diplom, Zusatzstudium im Fachbereich Keramik bis 1982 |
| seit 1982 | eigene Werkstatt in Halle/Saale |
| seit 1990 | Teilnahme an Internationalen Symposien und Workshops, so u.a. Römhild, DDR; Bechyné,Tschech. Republik; Halle; Resen Ceramics Colony, Republic of Macedonia; Pontevedra, Spanien; Seto International Ceramic & Glass Art Exchange Programm, Japan; Bandol, Frankreich |
| seit 1997 | Gastdozentin und Kursleiterin an verschiedenen Ausbildungsstätten Europas, Leitung von Workshops und Seminaren
Arbeitsstipendien des Landes Sachsen-Anhalt (1990-1993 u. 2008); 2003 Stipendium der Peter Siemssen Stiftung zur Förderung der keramischen Kunst, Ratzbek |
| 1997 | Bitterfelder Kunstpreis, Sachsen-Anhalt |
| seit 1999 | Mitglied der Académie de la Céramique Genf; seit 2006 Mitglied der Gruppe 83 |
| seit 1982 | zahlreiche Personalausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in europäischen Ländern, in den USA, Japan, Taiwan |
Arbeiten in Museen und öffentlichen Sammlungen in europäischen Ländern, USA und Japan
 Die Gärten I, 2003, 38x39x12 cm, ©Reinhard Hentze
 Roter Platz, 2008, 45x44x11, ©Reinhard Hentze
 Garten (Ausschnitt), ©Christel Gnirss
Zu ihrer Arbeitsweise:
|
Renée Reichenbach baut ihre Objekte aus farbig strukturierten Tonplatten. Eingefärbte Porzellane und Tone werden in eine Grundfläche aus schamottiertem Ton eingewalzt und eingeschlagen, bis sie wie Intarsien darin eingebettet sind. Aus diesen farbigen Platten baut sie möglichst viele verschiedenförmige Teilstücke, die dann wiederum zu Objekten zusammengebaut werden.
 Artefakte, 2008, 54-70cm, ©Reinhard Hentze
Kristina Bake M.A. über Renée Reichenbach‘s Keramik bei der Ausstellungseröffnung in Kloster Bentlage Rheine, 4. Mai 2008:
"…Landschaften und Gärten, Kannen und Boote, Tempel und Schreine, sogar Teile einer japanischen Sammlung - Renée Reichenbach erschuf in jahrelanger, kontinuierlicher Arbeit eine ganz einzigartige, nämlich ihre persönliche Welt: unverwechselbar in Thematik und Formensprache. In ihren Werken vereint die Künstlerin dabei scheinbar mühelos den immer wieder beschworenen Gegensatz zwischen Gefäß und Plastik. Mühelos nur insoweit, als dass sie selbst keinen Widerspruch in diesen Dingen erkennen kann; Gefäß und Plastik sind bei ihr so selbstverständlich auseinander erwachsen, wie wir es von der Keramik alter Kulturen kennen. Nur scheinbar mühelos aber, weil man ihren Werken weder die Langwierigkeit der Arbeit noch die unablässige Selbstüberprüfung, die diesen Prozess begleitet, anmerkt - so selbstverständlich präsentieren sie dem Betrachter ihre Schönheit…"
|
|