Galerie im Gartenhof - Christel Gnirss

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Renée Reichenbach
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Spielsteine,2009, ©Reinhard Hentze

Händelstr. 34
06114 Halle
Tel. 0345/5231983
renee-reichenbach@t-online.de

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Weißer Peter, 2007, 30x10x14,5 cm, ©Evelin Ferk

Lebenslauf:

Geb. 1956 in Jena
1975 - 1980Studium an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein, Halle, bei Getraud Möhwald und Martin Wetzel, Diplom, Zusatzstudium im Fachbereich Keramik bis 1982
seit 1982eigene Werkstatt in Halle/Saale
seit 1990Teilnahme an Internationalen Symposien und Workshops, so u.a. Römhild, DDR; Bechyné,Tschech. Republik; Halle; Resen Ceramics Colony, Republic of Macedonia; Pontevedra, Spanien; Seto International Ceramic & Glass Art Exchange Programm, Japan; Bandol, Frankreich
seit 1997Gastdozentin und Kursleiterin an verschiedenen Ausbildungsstätten Europas, Leitung von Workshops und Seminaren
Arbeitsstipendien des Landes Sachsen-Anhalt (1990-1993 u. 2008); 2003 Stipendium der Peter Siemssen Stiftung zur Förderung der keramischen Kunst, Ratzbek
1997Bitterfelder Kunstpreis, Sachsen-Anhalt
seit 1999Mitglied der Académie de la Céramique Genf; seit 2006 Mitglied der Gruppe 83
seit 1982zahlreiche Personalausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in europäischen Ländern, in den USA, Japan, Taiwan

Arbeiten in Museen und öffentlichen Sammlungen in europäischen Ländern, USA und Japan


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Die Gärten I, 2003, 38x39x12 cm, ©Reinhard Hentze

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Roter Platz, 2008, 45x44x11, ©Reinhard Hentze

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Garten (Ausschnitt), ©Christel Gnirss


Zu ihrer Arbeitsweise:

Renée Reichenbach baut ihre Objekte aus farbig strukturierten Tonplatten. Eingefärbte Porzellane und Tone werden in eine Grundfläche aus schamottiertem Ton eingewalzt und eingeschlagen, bis sie wie Intarsien darin eingebettet sind. Aus diesen farbigen Platten baut sie möglichst viele verschiedenförmige Teilstücke, die dann wiederum zu Objekten zusammengebaut werden.

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Artefakte, 2008, 54-70cm, ©Reinhard Hentze


Kristina Bake M.A. über Renée Reichenbach‘s Keramik bei der Ausstellungseröffnung in Kloster Bentlage Rheine, 4. Mai 2008:

"…Landschaften und Gärten, Kannen und Boote, Tempel und Schreine, sogar Teile einer japanischen Sammlung - Renée Reichenbach erschuf in jahrelanger, kontinuierlicher Arbeit eine ganz einzigartige, nämlich ihre persönliche Welt: unverwechselbar in Thematik und Formensprache. In ihren Werken vereint die Künstlerin dabei scheinbar mühelos den immer wieder beschworenen Gegensatz zwischen Gefäß und Plastik. Mühelos nur insoweit, als dass sie selbst keinen Widerspruch in diesen Dingen erkennen kann; Gefäß und Plastik sind bei ihr so selbstverständlich auseinander erwachsen, wie wir es von der Keramik alter Kulturen kennen. Nur scheinbar mühelos aber, weil man ihren Werken weder die Langwierigkeit der Arbeit noch die unablässige Selbstüberprüfung, die diesen Prozess begleitet, anmerkt - so selbstverständlich präsentieren sie dem Betrachter ihre Schönheit…"




© 2010 Christel Gnirss
gnirss@galerie-im-gartenhof.de