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Lebenslauf:
| 1965 |
in Georgien geboren |
| 1990-95 | Studium an der Staatlichen Kunstakademie, Tbilisi, Georgien |
| 1991 | Erhalt des Akademiestipendiums |
| 2002 | Atelierstipendium der Gemeinde Langenargen am Bodensee |
| | lebt und arbeitet seit 1994 in Deutschland in Merzhausen bei Freiburg im Breisgau |
Einzelausstellungen:
| 1994 | Galerie "merani", Tbilisi, Georgien |
| 1996 | Ausstellungsreihe "Debut" des BBK Südbaden in Freiburg |
| 1997 | Galerie Zimmermann, Breisach |
| 2000 | Galerie Zimmermann, Breisach |
| 2001 | Kunstverein March |
| 2002 | Stipendiatenausstellung, Kavalierhaus Langenargen am Bodensee |
| 2002 | Staatliches Kunstmuseum Tbilisi, Georgien
außerdem zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen.
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Kataloge:
Gela Samsonidse. Malerei - Zeichnung. Galerie Zimmermann, Breisach; Kunstverein March. Hrsg. Waltraud Zimmermann. Freiburg 2000
Gela Samsonidse. Neue Zeichnungen. Ausstellung 15.10. - 30.10.2002 Georgisches Staatliches Kunstmuseum Tbilisi. Mit Beiträgen von Martin Engler, Inga Karaia. Tbilisi 2002
Martin Engler: Geschichten aus dem Land der Zeichnung
In: Gela Samsonidse. Neue Zeichnungen. Tbilisi 2002
"...Samsonidses Graphitzeichnungen mit dem Gardemaß drei Meter auf 33 Zentimeter sind zeichnerische Palimpseste, die sich selbst immer wieder von neuem zu überschreiben scheinen. Was geschrieben wird, wird nur geschrieben um verdeckt zu werden; das Überschreiben und Verbergen dient einzig dem Zweck, ihr unter der unmittelbaren Oberflächen verborgenes Sediment im Gedächtnis zu halten. Das Zwiegespräch von Verhülltem und Entdecktem, von der Sichtbarkeit und ihrer unabdingbaren Abwesenheit erscheint dabei als komplexer, zuweilen gegenläufiger Prozess, dessen wesentliches Medium neben dem kraftvoll geführten Graphitstift das verneinende und jede Geste in Frage stellende Ausradieren ist: Die überlebensgroßen Blätter verdanken ihr vielschichtiges Hell-Dunkel dem Radiergummi ebenso wie dem Zeichenstift. Und die handwerkliche Produktion spiegelt so auf erstaunliche Weise die inhaltliche Anlage der Zeichenblätter wider: Erst aus dem Zusammenklang von Gesagtem und Nicht-Gesagtem, erst im komplementären Nebeneinander einer Geste und ihrer Negation werden die Arbeiten Samsonidses lesbar und fügen sich zu einem eigenständigen zeichnerischen Alphabet...."
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