Galerie im Gartenhof - Christel Gnirss

Die Galerie | Ausstellungen | Links | E-Mail |

Gela Samsonidse
samsonidse1.jpg

Gela Samsonidse
Im Hau 3
79249 Merzhausen
Tel. 0761/404867

samsonidse3.jpg
o.T., Graphit auf Papier, 400x133cm, 2000.
Foto: Bernhard Strauss

Lebenslauf:

1965 in Georgien geboren
1990-95Studium an der Staatlichen Kunstakademie, Tbilisi, Georgien
1991Erhalt des Akademiestipendiums
2002Atelierstipendium der Gemeinde Langenargen am Bodensee
 lebt und arbeitet seit 1994 in Deutschland in Merzhausen bei Freiburg im Breisgau


Einzelausstellungen:

1994Galerie "merani", Tbilisi, Georgien
1996Ausstellungsreihe "Debut" des BBK Südbaden in Freiburg
1997Galerie Zimmermann, Breisach
2000Galerie Zimmermann, Breisach
2001Kunstverein March
2002Stipendiatenausstellung, Kavalierhaus Langenargen am Bodensee
2002Staatliches Kunstmuseum Tbilisi, Georgien
außerdem zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen.


Kataloge:

Gela Samsonidse. Malerei - Zeichnung. Galerie Zimmermann, Breisach; Kunstverein March. Hrsg. Waltraud Zimmermann. Freiburg 2000

Gela Samsonidse. Neue Zeichnungen. Ausstellung 15.10. - 30.10.2002 Georgisches Staatliches Kunstmuseum Tbilisi. Mit Beiträgen von Martin Engler, Inga Karaia. Tbilisi 2002

Martin Engler: Geschichten aus dem Land der Zeichnung
In: Gela Samsonidse. Neue Zeichnungen. Tbilisi 2002
"...Samsonidses Graphitzeichnungen mit dem Gardemaß drei Meter auf 33 Zentimeter sind zeichnerische Palimpseste, die sich selbst immer wieder von neuem zu überschreiben scheinen. Was geschrieben wird, wird nur geschrieben um verdeckt zu werden; das Überschreiben und Verbergen dient einzig dem Zweck, ihr unter der unmittelbaren Oberflächen verborgenes Sediment im Gedächtnis zu halten. Das Zwiegespräch von Verhülltem und Entdecktem, von der Sichtbarkeit und ihrer unabdingbaren Abwesenheit erscheint dabei als komplexer, zuweilen gegenläufiger Prozess, dessen wesentliches Medium neben dem kraftvoll geführten Graphitstift das verneinende und jede Geste in Frage stellende Ausradieren ist: Die überlebensgroßen Blätter verdanken ihr vielschichtiges Hell-Dunkel dem Radiergummi ebenso wie dem Zeichenstift. Und die handwerkliche Produktion spiegelt so auf erstaunliche Weise die inhaltliche Anlage der Zeichenblätter wider: Erst aus dem Zusammenklang von Gesagtem und Nicht-Gesagtem, erst im komplementären Nebeneinander einer Geste und ihrer Negation werden die Arbeiten Samsonidses lesbar und fügen sich zu einem eigenständigen zeichnerischen Alphabet...."




© 2003 Christel Gnirss
gnirss@galerie-im-gartenhof.de