Galerie im Gartenhof - Christel Gnirss

Die Galerie | Ausstellungen | Links | E-Mail |

Ellen Schöpf

Werdegang:

seit 1971 eigene Werkstatt
seit 1976Beteiligung an Ausstellungen
seit 1983Teilnahme an Wettbewerben (Faenza, Vallauris, Mino/Japan, Offenburg, Spiez, Gualdo Tadino)


Arbeitstechnik:

Die Gefäße werden in Aufbautechnik hergestellt und bei unterschiedlichen Temperaturen im Elektroofen zwei- bis mehrfach gebrannt.

1.) Hochgebrannte Gefäße:

Die Glasuren für die Steinzeuggefäße werden aus Pflanzenaschen und Gesteinsmehlen selbst bereitet. Brenntemperatur 1220 - 1240°C.


2.) Niedrig gebrannte polierte Gefäße:

Seit 1980 Bevorzugung niedrig gebrannter Keramik wegen der besonderen ästhetischen Qualitäten des polierten Tones: Weichheit und verhaltener Glanz der Oberfläche, sparsame Farbgebung.
Die Gefäßoberfläche wird mit Tonschlicker überzogen, in lederhartem Zustand mit Kieselsteinen mehrfach poliert und bei 900°C gebrannt. Anschließend werden die Stücke einem speziellen Nachbrandverfahren unterzogen: Nach Aufbringen organischer Substanzen auf den Scherben wird jedes Gefäß noch einmal bei niedriger Temperatur (etwa 400°C) bei gedrosselter Luftzufuhr nachgebrannt. Diese Nachbehandlung führt zur Ein- und Auflagerung von Kohlenstoff und damit zu einer Nuancierung der Farbigkeit.

schoepf5 schoepf6
schoepf7 schoepf8
schoepf9 schoepf10
schoepf11 schoepf12


Bibliographie:

Walter H. Lokau: "Die Aura des Gefäßes".
In: Neue Keramik, Sept/Okt 01, S. 670-673





© 2003 Christel Gnirss
gnirss@galerie-im-gartenhof.de