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Lebenslauf:
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geb. 1958 |
| 1978-80 | Ausbildung an der Staatlichen Fachschule für Keramik, Landshut |
| 1980-84 | Gesellentätigkeit in Deutschland und Kanada |
| 1984-86 | Meisterklasse für Keramik an der Kunstgewerbeschule, Graz (Österreich) |
| 1986-89 | Gesellentätigkeit in Österreich |
| 1989 | Meisterprüfung in Graz |
| 1990 | Werkstatt in Steinen-Hofen |
| seit 2002 | Werkstatt in VS-Villingen |
Ausstellungsbeteiligung:
| 1993 | Keramik Offenburg |
| 1994 | Deutsche Keramik, Westerwaldpreis |
| 1995 | Keramik Offenburg |
| 1999 | Keramik Offenburg |
Einzelausstellungen:
| 1998 | Keramikmuseum Staufen |
| 1999 | Galerie im Gartenhof Christel Gnirss, Emmendingen-Mundingen |
| 2000 | Galerie Metzger, Johannesberg |
| 2001 | Galerie Keramik &etlig; Animation, CH-Zürich "Keramik von Frauen der Region", Augustinermuseum Freiburg i. Br. |
Zu ihrer Arbeit:
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Medi Zimmermann fertigt Gebrauchskeramik aus Steinzeug. Diese ist auf 1.300° im Gasofen bei reduzierender Atmosphäre gebrannt. Die frei gedrehten Stücke sind organische, handliche und handfeste Gebrauchsgegenstände. Das Dekor setzt Medi Zimmermann auf einen grauen, gelb-bräunlichen Hintergrund, der durch die mit breitem Pinsel aufgetragene Engobe, eine lebendige Struktur erhält. Mit einzelnen Farbklecksen, Pinselstrichen, körnigen Kreidekritzeln oder größeren Farbflächen trägt sie den Stücken ihre Eigenheit auf. Das Dekor bleibt leicht, verliert aber auch nach längerer Betrachtung nicht den anfänglichen Reiz. Durch einen zufälligen und spontan wirkenden Strich entsteht ein locker anmutendes Dekor, in dem man immer neue Details entdeckt. Die Keramik von Medi Zimmermann ist trotz der Farbigkeit nicht schrill und schreiend, sie behält einen zurückhaltenden Charme. |

Bibliographie:
Lokau, Walter H.: Zu Tisch! Zur Kunst! Dekoriertes Geschirr und anderes Brauchbares von Medi Zimmermann
In: KeramikMagazin 24(2002) Nr. 6, Dez./Jan., S. 8-11 |
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